Berge

Wanderungen im Ultental

Im Ultental gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten. Unzählige Wanderwege führen vom Tal zu den hohen Bergen führen. Man kann kleine Seen erreichen, die im Sommer besonders schön sind.

Von den Gipfeln bietet sich fast durchwegs ein faszinierender Ausblick, der weit in die Umgebung reicht.

Im Norden zieht sich die Bergkette über Meran und bildet gleichzeitig die Trennungslinie zwischen dem Ultental und dem Vinschgau: Vigiljoch, Naturnser Böden, Hochwart (2608 m), Schwarze (2616 m), Peilstein (2530 m), Hoher Dieb (2723 m), Hasenöhrl (3257 m), Mutegg (2658 m), Soyspitz (3030 m), Nagelstein (2469 m), Gleck (2958 m) bis zu den Ausläufern des Ortlermassives mit der Höchsterhütte am Grünsee als Ausgangspunkt.

Nordflanke

Nordflanke

  • Wanderungen von 2 bis 4 Std.
  • Bergwege, mäßig schwierig
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Bergkette der Maddalene

Bergkette der Maddalene

  • Wanderungen von 2 bis 5 Std.
  • Bergwege, mäßig schwierig
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Hoehenwege

Höhenwege

  • Wanderungen von 4 bis 20 Std.
  • Bergwege, mäßig schwierig
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Leichte Wanderwege

Leichte Wanderwege

  • Wanderungen von 1 bis 3 Std.
  • Bergwege, leicht
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Die "Nörder" oder Südflanke setzt über Lana und dem Tisener Mittelgebirge mit dem Kreuzberg an, rundet sich dann in der breiten Krone des Kleiner Laugen (2297 m) und Großen Laugen (2434 m) ins Tal hinein und zieht sich dann über Kornigl (2311 m), Hochwart (2627 m), Ilmspitze (2656 m), Oberes Spiel (2317 m), Stübele (2671 m), Welscher Berg (2630 m), Breitbühel (2281 m), Nebelspitz (2701 m), Karspitz (2752 m) hinein und endet im Hintergrund mit dem Kirchberg.

Größere Einschnitte der Talwände bilden im Norden das Falkomaital (Kirchbach), im Süden das Marauntal, das Einertal und das Kirchbergtal.

Kleine Bergseen, unzählige sattgrüne Almen, dichte Bergwälder und subalpine Blumenwiesen erfreuen den Wanderer. Urige Hütten laden zur Brotzeit ein.

Schwierigkeiten sind bei der Besteigung kaum vorhanden, wenn auch gewisse Voraussetzungen unbedingt beachtet werden müssen. Was soll man mitbringen? Bergschuhe, ausziehbare Wanderstöcke, Feldflasche, Fotoapparat und Fernrohr zur Beobachtung der Fauna.

Wandertipp

Außere Schwemmalm (2145 m) - Weißbrunnsee (1872 m): Umlaufbahn von Kuppelwies bis Außere Schwemmalm in einige Minuten, Innere Schwemmalm, Schusterhüttl, Hintere Flatschberg Alm, Tufer Alm, Außere Pilsberg Alm, Innere Pilsberg Alm, Weißbrunn. Wanderbus: Talstation Schwemmalm - Weißbrunn (nur mit Anmeldung).

Gut vorbereitet zum Bergwandern

  • Anforderungen beim Bergwandern: Trittsicherheit und Schwindelfreiheit, gute Kondition und Kraftausdauer in den Beinen, gewissenhaft planen, genügende Informationen sammeln und rational einschätzen, Höhenmeter im Auf- und Abstieg, Gesamtstrecke in Kilometer, Wegverhältnisse, Geländebeschaffenheit, Schwierigkeit, Gehzeiten für Einzelstrecken und Gesamtgehzeit.
  • Anlaufpunkte wie Schutzhütten, Seilbahnstationen. Dazu Landkarten und Führerliteratur verwenden.
  • Vor dem Aufbruch informieren Sie Angehörige, den Hüttenwirt, Ihren Zimmervermieter über Tourenverlauf, Tourenziel und voraussichtliche Rückkehrzeit (großzügig berechnet). Sollten sich Ihre Pläne während der Tour ändern, müssen Sie unbedingt sicherstellen, dass die Bezugsperson im Tal davon erfährt, um keine unnötige Suchaktion auszulösen.
  • Nach Möglichkeit immer einen frühzeitigen Aufbruch planen, unbedingt bei sehr langen Wanderungen, sehr starker Tageserwärmung und/oder Gewitterneigung am Nachmittag.
  • Während der Tour regelmäßige und rechtzeitige Flüssigkeitszufuhr. In regelmäßigen Abständen Pausen einlegen, Stärkung in regelmäßigen Zeitabständen.
  • Gefährliche Situationen, die Sie an die Grenze Ihres Könnens bringen, wie z.B. Wegunterbrechungen, Steile, gefrorene Schneefelder sollten auf jeden Fall ein Grund zur Umkehr sein. Bleiben Sie auf dem markierten Weg und vermeiden Sie Abkürzungen. In der Gruppe zusammenbleiben. Sollten Sie bei Nebel oder Finsternis in unbekanntes Gelände gelangt sein, auf jeden Fall nach Möglichkeit vor Kälte geschützt auf bessere Sicht, den nächsten Morgen oder Hilfe warten. Ein Abstieg durch unbekanntes Gelände kann lebensgefährlich sein!

Sicher am Klettersteig

Klettersteige sind eine großartige Herausforderung für jeden der in guter Form und schwindelfrei ist. Obwohl mit Stahlseilen, Klammern und Leitern gesichert, sind Klettersteige ein durchaus ernst zu nehmendes Unterfangen!

Folgende Ausrüstung ist unerlässlich: Persönliche Sicherheitsausrüstung bestehend aus: Steinschlaghelm, Klettergurt, Klettersteig Set (zwei automatische Verschlusskarabiner, Seilstränge mit Bremse). Eventuell dünne Handschuhe (besserer Halt am Stahlseil, geringere Verletzungsgefahr), festes Schuhwerk mit griffiger Sohle, nach Möglichkeit lange Hosen (größere Verletzungsgefahr mit kurzer Hose), Wetterschutz. Tagesproviant und Getränke nicht vergessen!

Informieren Sie sich auf jeden Fall über die Länge des Aufstieges, die Schwierigkeit und den Abstieg.