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Almen und Schutzhütten

Freude und Leid auf den Almen und Schutzhütten.

Frische Luft, viel Bewegung, ein gesundes Umfeld, Natur, ein gutes Einkommen. Viel weiter reichen unsere Betrachtungen oft nicht. Wo aber kommen die Speisen und das Material her?

Natur und Ruhe pur

Diese haben bereits eine abenteuerliche und kostspielige Anreise hinter sich. Mit der Materialseilbahn über Schluchten und Felswände herauf zur Bergstation, von wo sie der Hüttenwirt tragen oder schieben muss, oder im Lastennetz unter einer "Lama" oder "B3", beides Hochleistungs- und Hochgebirgshubschrauber mit einem Minutenpreis. Der Restmüll nimmt den Rückweg nicht über die Felswand, sondern wird mit dem Restmüll (den so mancher Hüttenbesucher sorglos zurücklässt) um denselben Preis zurück ins Tal befördert.

Bleiben als größere "Hüttenversorgungsposten" noch Licht und Wasser, als "Entsorgungsposten" Abwasser und Fäkalien. Kostspielige Kläranlagen sind lange schon Vorschrift, funktionieren aber nur bis zu einer bestimmten Höhe: alles was darüber liegt wird in großen Plastikbehältern in die Kläranlage ins Tal geflogen.

Der Strom kommt er aus dem Dieselgenerator, der mit Diesel betrieben wird und wie eben alle Maschinen, sehr wartungsintensiv ist. Mit dem Wasser ist es im Gebirge auch so eine Sache. Das Wasser kommt zwar aus den Bergen, fließt aber hauptsächlich nach unten oder zeigt sich oft genug erst am Wandfuß. Also muss es entweder aus Schnee erzeugt, oder heraufgepumpt oder über lange Strecken zugeführt werden. Sinkt die Nachttemperatur unter die Null-Grad-Grenze, was auch im Sommer vorkommen mag, so verwandelt sich das Wasser in Eis und stellt ganz einfach seine "Fließgewohnheit" ein.